KI-Sichtbarkeit im Gastgewerbe: Was 3.600 KI-Antworten und 1.337 Website-Audits zeigen

Wie KI-Modelle Unterkünfte empfehlen, ist längst kein Zukunftsszenario mehr. Informationsbezogene Suchanfragen machen bereits fast 50 % aller ChatGPT-Konversationen aus. Es gibt keine „blauen Links“ mehr. Die KI empfiehlt Ihren Betrieb entweder – oder eben nicht.

Zwischen August 2025 und Februar 2026 hat Nokumo Research zwei eigenständige Studien durchgeführt, um herauszufinden, wovon die KI-Empfehlung Ihres Hauses abhängt – und ob Ihre Website bereit für die Antwort ist.

Ausgewählte Ergebnisse

Booking.com dominierte in 95,3 % aller getesteten Anfragen und sicherte sich damit jede siebte aller von der KI zitierten URLs.

Nur 5,7 % der Websites von Unterkünften wurden von KI-Modellen überhaupt erfasst. Die restlichen 94,3 % sind praktisch unsichtbar.

Die Suchsprache beeinflusst die KI-Empfehlung. Kroatischsprachige Anfragen führen zu einer bis zu 10 Prozentpunkte höheren OTA-Abhängigkeit als deutsche – selbst bei österreichischen Hotels.

Was KI-sichtbare Betriebe von unsichtbaren unterscheidet, entspricht nicht den Branchenerwartungen. Saubere URLs und Vertrauenssignale haben eine 2- bis 3-mal größere Wirkung als Schema-Markup.

77,1 % der Unterkunfts-Websites verfügen über keine Booking-Engine. Der durchschnittliche Betrieb erreicht bei der digitalen Reife lediglich 38,1 von 100 Punkten.

Der vollständige Bericht umfasst den gesamten Datensatz, länderspezifische Analysen, die Intent-Provider-Matrix, eine Scorecard zur Selbsteinschätzung, einen 90-Tage-Aktionsplan sowie Expertenbeiträge von vier Branchenspezialisten.

Vollständigen Bericht herunterladen – 42 Seiten

Mitwirkende

Dario Alfirević (Nokumo) - Hauptforscher und Chefredakteur

Tihana Alfirević (Nokumo) - Redaktion

Niclas Aunin (ALLMO.ai) - Messung der KI-Sichtbarkeit

Sophia Milewski (Smartness / SmartPricing) - Dynamic Pricing als KI-Vertrauenssignal

Domagoj Davidović (MinusMinus Agency) - Branding im Zeitalter der KI

Arne Petersen (VRM Days) - Die deutsche Marktlücke